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Wie alles begann...

Autorin: Isabel, Mitbegründerin FLORIA - NATURAL ORGANIC CARE
Lesezeit: ca. 4 Minuten

Wir werden oft gefragt, wie alles begann und wie wir es geschafft haben, unser eigenes Unternehmen zu gründen. Manchmal schwingt auch etwas Bewunderung mit. Viele Menschen haben unverwirklichte Träume. Unser Weg war nicht leicht. Aber es ist machbar.

Gern nehme ich dich mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Vielleicht kann ich dich sogar ermutigen, deinen Traum jetzt zu verwirklichen.

Noch vor eineinhalb Jahren hatte ich einen interessanten Job. Meine Karriere verlief toll. Ich arbeitete in einer angesehenen Firma und erhielt eine großartige Beförderung. Mit Anfang 30 hatte ich Mitarbeiterverantwortung für 20 Bezirksleiter, etwa 400 Kunden in der Betreuung und durfte aktiv an der Unternehmensgestaltung mitwirken.

Zwei bis drei Tage (und Nächte) pro Woche war ich unterwegs. Den Rest der Woche arbeitete ich im Homeoffice. In wunderschönen Hotels durfte ich auf Firmenkosten übernachten. Herrliche Saunalandschaften und Frühstück mit allem, was das Herz begehrt.

Steve und Isabel Lerch, Gründer von FLORIA - NATURAL ORGANIC CARE

Das alles habe ich trotz - oder gerade wegen - meiner Familie geschafft. Mein Tagesablauf verlief hektisch. Morgens früh aufstehen. Der Bus unserer Tochter fuhr um 7:10 Uhr ab. Danach ging es mit unserem Sohn in den Kindergarten und ich startete direkt in den Arbeitsalltag.

Oder ich wachte in einem Hotelbett auf, nachdem ich bis in die Nacht gearbeitet hatte. Kaum war es 8:00 Uhr klingelte das Telefon. Oft telefonierte ich mit einem Mitarbeiter und in der Zwischenzeit rief schon der nächste an. Ich raste durch den Alltag, versuchte es allen recht zu machen. Ich verlor mich dabei selbst total aus den Augen.

ES KAM, WIE ES KOMMEN MUSSTE

Einige Monate war ich richtig stolz, dass ich alles meisterte. Ich merkte nicht, wie schlecht es mir tatsächlich ging. Es fiel mir morgens schwerer, aufzustehen. Häufiger klagte ich über Kopf- und Rückenschmerzen. Ich hatte Konzentrationsschwierigkeiten. Die zu erledigenden Aufgaben wurden mehr und meine Freizeit weniger.

An einem Morgen, ich erinnere mich noch genau, fuhr ich den Laptop hoch und nichts funktionierte. Tränen schossen in meine Augen. Ich wusste nicht mehr weiter. Mein Mann nahm mich in den Arm und konnte mich kaum beruhigen. Es war einfach alles zu viel. Meine Welt brach zusammen.

ICH BRAUCHTE EINE AUSZEIT UND SOLLTE SIE AUCH BEKOMMEN

Auch in unserem Umfeld brach die Welt irgendwie zusammen. Kinder durften nicht in Schule und Kindergarten, Geschäfte blieben geschlossen. Alles stand still. Der Lockdown, so schlimm er auch für viele war, sollte meine Rettung sein. Ich erkannte, wie wertvoll die Zeit mit meiner Familie ist und wie wenig Freude mir mein berufliches Leben macht. Der Wunsch, mich neu zu sortieren wurde lauter. Schon länger haben mein Mann und ich über Selbstständigkeit gesprochen. Wir philosophierten, wie es wohl wäre und was wir tun könnten. Bisher fehlte jedoch die zündende Idee. Doch eines war sicher: in meinen Job werde ich nicht zurückkehren.

Job gekündigt, Kinder zu Hause, alle Ausgeh- und Ablenkungsmöglichkeiten weitestgehend geschlossen. Schon immer beschäftigte ich mich gern in der Natur und interessierte mich für alles, was sie zu bieten hat. Ich ging spazieren, las in der Sonne und nahm meine Umwelt viel klarer wahr. Ich behaupte sogar, ich habe mir nie zuvor so viel Zeit zum Lesen genommen, wie in diesen Wochen.

Das Thema „Aromatherapie“ fesselte mich geradezu. Ich probierte wunderbare Düfte aus und stellte fest, dass ich wieder bestens gelaunt und konzentriert war. Mein Tatendrang und meine Freude kehrten zurück und da war er: der richtige Zeitpunkt für die Selbstständigkeit. Mit ihm kam die Idee für unser Business.

EIN BISSCHEN GLÜCK, EINIGE NACHTSCHICHTEN UND TOLLE UNTERSTÜTZUNG

Mein Mann hat einen ähnlichen Prozess vor einigen Jahren durchlebt und sich beruflich seiner Leidenschaft gewidmet. Er ist selbstständiger Online-Marketing Manager und entwirft seither Webseiten nach Kundenwunsch. Er war es, der mich ermutigte, mein Wissen über ätherische Öle und ihr Wirkungsspektrum aufzuschreiben. Daraus entstand die Idee, unseren eigenen Onlineshop zu gründen, darin Düfte und hochwertige Naturprodukte anzubieten.

IN NUR 6 WOCHEN ZUM EIGENEN BUSINESS

Dann ging alles ganz schnell. Wir telefonierten mit Herstellern, um hochwertige Produkte zu finden. Wir grübelten nächtelang über Farben, Größen, das Sortiment. Stundenlang schrieb ich an Produktbeschreibungen. Die Zeit verging im Flug.

Mit einem großen Unterschied zu früher: es machte unglaublich viel Spaß. Nur 6 Wochen nach der ersten leisen Idee war es so weit: Unser Onlineshop war für alle sichtbar im World Wide Web. Produkte mit Etiketten, die wir erstellt hatten, konnte nun jeder erwerben. Wuhu! Ein großartiges Gefühl!

DER WEG IST DAS ZIEL

Nun gibt es die FLORIA-Produkte seit einem Jahr. Wir haben etliche Kartongrößen und Verpackungsmaterialien ausprobiert, viele Flaschen mit Etiketten beklebt und unsere Erfahrungen mit den sozialen Medien gemacht. Und eines kann ich nun sagen: Man lernt nie aus. Ich weiß mittlerweile mehr über Produktfotografie und den Aufbau einer Website, als ich mir jemals erträumt hätte.

Sogar unsere Kinder erzählen ihren Freunden von Sheabutter und Lavendelöl. ;) Wir begeistern Kunden mit Produkten, von denen wir selbst überzeugt sind. Eine große Bedeutung hat für uns die Nachhaltigkeit: bei den Produkten, der Verpackung und dem Versand.

Wir beziehen die ätherischen Öle von Familienbetrieben und kennen die Destillateure persönlich. Die Naturseifen entstehen in einer Seifenmanufaktur in Deutschland und werden von einem liebenswerten Parfümeur und seiner Frau handgesiedet. Die Sheabutter beziehen wir von einer Frauenkooperative in Uganda und unterstützen ihre Familien und den fairen Handel.

handgefertigte Seifenschale aus Keramik, Lavendelseife und Lavendel

Uns bereitet es große Freude, der Natur mithilfe von Peter Wohllebens Urwaldprojekt etwas Gutes tun zu können. Durch die Rettung des Buchenwaldes in Deutschland können wir hier vor Ort das Klima schützen. Wertvoller Buchenwald, der Urwald Deutschlands, bleibt erhalten. Wir spenden ein Prozent des Umsatzes an diese großartige Organisation.

Es haben sich unglaublich tolle Kontakte ergeben und wir haben das Glück mit Menschen zusammen zu arbeiten, die genauso viel Leidenschaft in ihre Arbeit stecken, wie wir. Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir die Chance genutzt und dem Leben vertraut haben. Trotz unsicherer Zukunft und Verantwortung für die Familie haben wir unsere Leidenschaft zum Beruf gemacht. Ich genieße es sehr, selbst zu entscheiden, wann, wo und wie viel ich arbeite.

In die Zukunft blicke ich sehr zuversichtlich und bin noch immer total begeistert von der Selbstständigkeit. Alle, die überlegen, ihren Traum zu verwirklichen, kann ich nur bestärken. Ja es geht.

Ich wünsche dir von Herzen viel Erfolg auf deinem Weg.

Deine Isabel

 

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